Regionsfest der Kleinregion Lainsitztal in St. Martin: Gelebte Zusammenarbeit und regionaler Zusammenhalt

Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Zelt stehen

St. Martin stand am Samstag ganz im Zeichen der regionalen Zusammenarbeit. Beim Regionsfest der Kleinregion Lainsitztal kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus den sechs Mitgliedsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra zusammen, um die Vielfalt und die gemeinsame Stärke der Region zu feiern.

Bereits am Vormittag machten sich zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg zur traditionellen Radsternfahrt, die von allen Gemeinden der Kleinregion nach St. Martin führte. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich empfangen und mit einem Getränkegutschein für ihren aktiven Beitrag zu einer klimafreundlichen Anreise belohnt. Das Regionsfest bot ein abwechslungsreiches Programm für die gesamte Familie. Beim Bauernmarkt präsentierten Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter aus der Region ihre hochwertigen Produkte. Die Bäuerinnen aus dem Gebiet Weitra verwöhnten die Gäste beim beliebten Mehlspeisenmarkt mit regionalen Köstlichkeiten. Für die jüngsten Besucher sorgten das Kinderprogramm mit Butterherstellung sowie Naturworkshops der KLAR! Lainsitztal für spannende und lehrreiche Erlebnisse.

Im Rahmen des Festaktes betonten die Vertreter der Kleinregion die Bedeutung der seit dem Jahr 2004 bestehenden Zusammenarbeit. Die Kleinregion Lainsitztal umfasst rund 8.000 Einwohnerinnen und Einwohner und gilt als Beispiel für erfolgreiche interkommunale Kooperation. Zu den bedeutendsten Projekten zählen die gemeinsamen Wirtschaftsaktivitäten im Rahmen der interkommunalen Betriebsgebiete, die Zusammenarbeit in der Kinderbetreuung, die Unterstützung des Kulturstandortes Schloss Weitra sowie zahlreiche Projekte in den Bereichen Klima, Energie und Klimawandelanpassung.

Besondere Anerkennung galt dabei den Partnerinnen und Partnern der Region. Gedankt wurde unter anderem KEM- und KLAR!-Managerin Verena Litschauer für ihren engagierten Einsatz sowie dem Kulturlandschaftsverein Niederösterreich mit Geschäftsführerin Barbara Dolak und Ing. Philip Braunstein von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung / Projektverein LA2028 für die fachliche Begleitung. Ebenso wurde die wichtige Arbeit der Bäuerinnen, Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter, der Bezirksbauernkammer unter Obmann Markus Wandl, der Vereine und zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hervorgehoben.

Ein Blick wurde auch auf die Zukunft der Kleinregion gerichtet. Die Schwerpunkte der kommenden Jahre liegen auf der Stärkung der regionalen Identität, weiteren Maßnahmen in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, der Unterstützung sozialer Initiativen und Vereine sowie dem Ausbau gemeinsamer Verwaltungs- und Bürgerserviceangebote. Ziel bleibt es, die hohe Lebensqualität in der Region nachhaltig zu sichern und die Zusammenarbeit der Gemeinden weiter auszubauen.

Kleinregionssprecher Bgm. Patrick Layr bedankte sich bei der Gemeinde St. Martin für die Gastfreundschaft sowie bei allen Mitwirkenden und Besucherinnen und Besuchern. „Unsere Region lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Darauf können wir stolz sein. Das Regionsfest hat einmal mehr gezeigt, wie stark der Zusammenhalt im Lainsitztal ist“, betonte Layr.

Mit musikalischer Umrahmung durch die Musikkapelle St. Martin „D'Lainsitztaler“, regionalen Spezialitäten und vielen persönlichen Begegnungen wurde das Regionsfest zu einem gelungenen Zeichen für eine lebendige und zukunftsorientierte Region.


Bildtext: Die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, Partnerorganisationen sowie zahlreiche Gäste feierten beim Regionsfest in St. Martin die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Kleinregion Lainsitztal.

Foto: Kleinregion Lainsitztal / z.V.g.

01.09.2026